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Reisebericht Namibia

 

Namibia 25.11. - 09.12.05
geschrieben von Christa

     

 

 

Im Juli hatten wir geplant, daß unsere diesjährige Reise nach Afrika führt und zwar nach Namibia. Als der Katalog raus kam, wurde gleich bei unserer Reisestelle Salome Caluzzi eingebucht und so stand dann unserer Abreise am 24.11.05 nichts mehr im Wege. Unsere Nachbarn haben sich wieder unseres Katers Smoky angenommen, schließlich haben wir uns unseren Urlaub verdient!

Am 24.11. dann der Abflug von TXL nach MUC und weiter nach Windhoek mit der LTU in der First Comfort - man gönnt sich ja sonst nichts. Erstmal musste die Maschine zum Enteisen, da es in München schon tüchtig geschneit hatte. Hinterher erfuhren wir, das der Flughafen eine halbe Stunde später, nach unserem Start, wegen starken Schneefalls geschlossen wurde. Das passierte leider auch unseren Mitreisenden aus Frankfurt, die mit Air Nambia erst 18 Stunden später ankamen.

Wir landeten am 25.11. um 07.00 bei 17 Grad in Windhoek, der Anflug über die Etosha Pfanne ergab schon mal den ersten Eindruck, was auf uns zukommen würde.

Also haben wir uns Windhoek privat angesehen , vom Hotel gab es einen Shuttlebus stündlich. Der Nachmittag galt der Ruhe und der Abend wurde im Steakhaus mit Elke und Frank aus Rostock und an der Bar mit Ulli und Petra aus Duisburg beendet. So hatten wir dann schon erste Bekanntschaften geschlossen, es fing also vielversprechend an.

Am 26.11. war dann um 09.00 Abfahrt mit der gesamten Gruppe (25 Personen) und unserem Reiseleiter Hans, der gleichzeitig auch unserer Busfahrer war. Es wurde gleich ausgemacht, daß man jeden Tag die Sitzreihen wechselt, so daß jeder mal vorn sitzen kann. Erst Stadtrundfahrt in Windhoek, dann Weiterfahrt nach Keetmanshoop über Rebootha und Marienthal in die Kalahari Wüste über den südlichen Wendekreis hinweg. Ganz Namibia ist eingezäunt, die Farmen sind riesig. Man rechnet 2-3 Rinder auf 10 Hektar Land, da es einfach zu wenig regnet und das Gras zu langsam wächst. Die Straßen sind gut geteert, aber es geht immer langweilig geradeaus – manchmal stundenlang! Wir sind an einer Straußenfarm vorbei gefahren, die Strauße sind mit ca.14 Monaten schlachtreif, Irgendwie sehen die Viecher schon merkwürdig aus, wie sie so neugierig auf uns zu trabten, natürlich waren Zäune dazwischen. Über uns die Owambowolken, (benannt nach einem Volksstamm, dunkle Wolken am Himmel, die am Morgen kommen, den Tag über bleiben und am Abend wieder verschwinden ohne Regen zu bringen. So soll auch die Arbeitsweise der Owambos sein. Bei Sonnenuntergang besichtigten wir den größten Köcherwaldbaum der Erde, die Bäume sind zwischen 500 und 200 Jahre alt, können aber bis zu 2000 Jahre alt werden. Dann Übernachtung in Keetmanshoop, gemeinsames Abendessen im Hotel und noch ein kleiner Umtrunk; es hat sich dann doch schnell heraus kristallisiert, das wir mit Ulli und Petra auf gleicher Wellenlänge waren. Wir haben den gleichen Humor und irgendwie hatte man das Gefühl, als ob man sich schon immer kannte.

 

  

      

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