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Vietnam-Kambodscha 2.Teil

 

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Mopeds ohne Ende

Unsere Rundreise begann am 23.01. vom Hotel Legend. Einen Koffer liessen wir im Store Room im Hotel Legend. Mit den restlichen 6 Teilnehmern verliessen wir Saigon in südlicher Richtung. Hier entstehen riesige Wohnblocks, außerdem wird eine U-Bahn in Saigon gebaut, die bis 2020 fertig sein soll. So entsteht noch mehr Verkehrschaos und wir mussten feststellen, das Anzahl der Autos im Vergleich von 2008 erheblich zugenommen haben. Hier sieht ja auch die internationle Autoindustrie noch gewaltigen Nachholbedarf und Potenzial für den Autoabsatz. Dass es dann unweigerlich zum Verkehrsinfarkt kommen wird, scheint keinen zu interressieren.  Übrigens werden auch hier die Fahrer vor Verkehrskontrollen von entgegenkommenden Fahrern gewarnt: Laserkontrolle mit Polizei zeigen 4 hochgestreckte Finger an,  Kontrolle nur Polizei mit Auto sind 3 Finger, 2 Finger bei Polizei mit Moped.

Wir kamen immer wieder an Kanälen des Mekong  Flusses vorbei, die oft mit einer stinkigen Brühe gefüllt sind. Diese Kanäle sollen bis 2015 gesäubert sein.  Weiter ging die Fahrt in den Süden an einer Tempelanlage vorbei an Reisfeldern, Fischzuchtseen und immer wieder volle schmutzige Städte. In Vinlay  ging es dann auf ein Boot in die Kanäle des Mekongs vollgewachsen mit Mangroven, rechts und links Hütten, in denen Menschen leben, die dann direkten Zugang zum Fluss haben in allen!!! Lebenslagen. Erst fuhren zu einem kleinen „floating Market“ , dann besichtigten wir eine Reisfabrik, wo mit  alten Geräten Reis zu den unterschiedlichen Produkten verarbeitet wird. Mittagessen gab es in einem Restaurant am Mekong. Die Spezialität war ein Elefantenohrfisch, der eher wie ein Piranha aussah, dazu Reis, Frühlingsrollen und Salat. Von den Klos aus konnte man direkt in die Küche sehen. Gut dass wir vorher gegessen hatten. Aber Imodium Lingual ist greifbar im Rucksack. Später durften wir noch eine folkloristische Aufführung mit“kulturellem Hintergrund“ besuchen, hier gab es Litschi, Jaques Früchte und Pomelo, dazu Lotos Tee.

 Der  Bus holte uns wieder ab und es sollten nur noch 40 Km zur Fähre sein, die uns nach CanTho übersetzen sollte.  Alles kein Problem, aber es war Samstag und halb Vietnam will auf die Fähren. Es gibt nur eine Zugangsstrasse zum Ablegepunkt der Fähren und das dauert und dauert. Nach ca 2 Std hatten wir es geschafft und gingen zu Fuss auf die Fähre, wo alle Mopeds mit laufenden Motoren standen, was für ein Gestank.  Can Tho ist eine moderne und saubere Stadt, wir wohnten hier im Golf Hotel. Abends gingen Ralf und ich ins Restaurant Nam Bo, wo wir lecker Shrimps mit Mangosauce und fried noodles gegessen haben. Später saßen wir noch auf der Dachterrase des Hotels und beobachten das anlegende Schiff, das die gesättigten Gäste auslud. Auf dem Mekong gibt es viele Dinner-Schiffe, die eine Art Mondscheinfahrt durchführen.

 

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Haus auf Stelzen